Mammillaria virginis Fittkau & Kladiwa

Beschreibung
  Körper verlängert-zylindrisch, 25 cm hoch 8 cm ∅, dunkelgrün, meist einfach, Scheitel kaum eingesenkt
  Warzen kegelig – zylindrisch, 0,8 – 1 cm lang
  Axillen nackt oder wenig weiß-wollig
  Areolen oval, spärlich weiß bewollt
  Randdornen 15 – 21, 0,2 – 0,7 cm lang, weißlich, Spitzen rot, am Grunde gelblich
  Mitteldornen 2 – 8, 0,4 – 1,2 cm lang, rötlich-braun, Spitzen dunkler, der unterste zuweilen hakig
  Blüten 0,9 cm ∅, im Kranz um den Scheitel, Sepalen braunrot, hell gerandet, Petalen rosarot, Mittellinie violett, Narben grün
  Früchte unten lachsfarben, oben olivgrün
  Samen hell rötlich-braun
Vorkommen
  Mexiko (Guerrero, bei Ancón in 1800 – 2100 m Höhe)
[2] Kakteen von A bis Z, Walther Haage, Anaconda Verlag 2008

Diese Art ist ein Synonym von Mammillaria spinosissima.

Erstbeschreibung

Die Erstbeschreibung als Mammillaria virginis erfolgte 1971 durch den deutschen katholischen Pfarrer und Kakteenfreund Hans Werner Fittkau (1913–2002) und den österreichischen Arzt und Kakteenspezialisten Leo Kladiwa (1920-1987).
Zuerst beschrieben in: Krainz Die Kakteen 46-47: CVIII c Krainz (1971)

Das Artepitheton „virginis“ ehrt die heilige Jungfrau Maria von Guadalupe.