Rebutia fulviseta Rausch

Beschreibung
  Körper einzeln bis sprossend, 15 mm hoch und 10 mm ∅, dunkelgrün
  Rippen bis 16, spiralig in 2 bis 3 mm lange und breite Höcker gedreht, rotviolett-braun gefärbt
  Areolen rund bis oval, 1,5 mm ∅ , braunfilzig
  Randstacheln 10 - 12, spreizend
  Mittelstacheln 1 - 3, abstehend, alle Stacheln borstig-feinborstig, 6- 10 mm lang, ocker bis rotbraun, dunkler gespreizt und mit verdickter Basis
  Blüten trichterförmig, dünnblättrig (spinnenförmig), dunkelrot, ca. 2,5 cm ∅ und lang
  Früchte kugelig, dunkelrot, bis 4 mm ∅, mit Haaren und Borsten
  Samen schwarz
Vorkommen
  Bolivien (Tarija, Arque) und Argentinien (Salta, Santa Victoria bis Caspala, bis Santa Ana) in 2200 m Höhe
[1] Das Kakteenlexikon, Curt Backeberg, Gustav Fischer Verlag Jena, 5. Auflage 1979

Diese Art ist ein Synonym von Aylostera pseudominuscula.

Erstbeschreibung

Die Erstbeschreibung als Rebutia fulviseta erfolgte 1970 durch den österreichischen Kakteenspezialisten Walter Rausch.
Zuerst beschrieben in: Kakteen And. Sukk. 21: 29 (1970)

Das Artepitheton fulviseta leitet sich von den lateinischen Worten fulvus für ‚gelblichbraun‘ sowie seta für ‚Borste‘ ab und verweist auf die Bedornung der Art.